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Von der Spielplatz- zur Spielraumplanung?
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| Wer sich mit dem Thema Spielplatz beschäftigt, merkt schnell, dass der Spielplatz ein sehr kontrovers diskutierter Ort ist. Vor allem in den 1970er Jahren begann eine massive Kritik, die mitunter bis heute anhält. Demnach ist der Spielplatz ein Symbol für die Kinderfeindlichkeit unserer Gesellschaft, die ihre unproduktiven Mitglieder einfach ausschließen und in vorgefertigte Ghettos abschieben möchte. |
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Die Sächsische Landesgartenschau in Löbau
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| Landesgartenschauen erfreuen sich in Sachsen seit 1996 großer Beliebtheit. Jede Landesgartenschau spannt dabei ihren Bogen von der industriellen Geschichte, die einst auf dem Gelände angesiedelt war, hin zu einem nachhaltigen Konzept, welche den Bewohnern und Gästen der Stadt während und nach der Landesgartenschau einen dauerhaft wirksamen Erholungsbereich bietet. |
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Seit wann ist Grün gesund?
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| Die aktuelle Relevanz der Gesundheit für die Landschaftsplanung wird nicht zuletzt in der Ausformulierung des vorliegenden Themenhefts der „Stadt und Grün“ ersichtlich. Dabei wird ein Heilungsanspruch an das Grün thematisiert, der sich in Erwartungen an das Stadtgrün und in seiner expliziten Form in den sogenannten Heilgärten (oft auch „healing gardens“) niederschlägt. |
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Der Park als politischer Raum
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| Der Zuccottipark in New York City diente im Herbst 2011 der Occupy-Wallstreet-Bewegung als Basislager und Austragungsort der General Assembly, einer basisdemokratisch organisierten Vollversammlung der Bewegung. Die weltweit über die digitalen Medien geführte politische Diskussion um die Auswirkungen des modernen Finanzsystems fand in dieser öffentlichen Parkanlage eine reale Bühne. |
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Bedeutung des Stadtgrüns für den Wert von Grundstücken
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| Das städtische Grün erfüllt eine große Anzahl unterschiedlicher Funktionen. Während ökologische, soziale und ästhetische Funktionen von Grünflächen seit langem in der Fachwelt bekannt sind und von den Nutzern geschätzt werden, existierten bislang nur geringe Kenntnisse über die ökonomische Bedeutung des Stadtgrüns, insbesondere im Hinblick auf den Wert von Grundstücken. |
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Brillant oder austauschbar?
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| Am 16. Oktober 2011 schlossen die Tore der Bundesgartenschau Koblenz, die mit Rekordergebnissen bei Besucherzahlen (3,5 Millionen) und positiver, wirtschaftlicher Bilanz (+13 Millionen Euro) glänzt. Doch Erfolg misst sich auch an Innovation und Nachhaltigkeit während und im Anschluss an die Großveranstaltung, die mit einer neunstelligen Investitionssumme (102 Millionen Euro) auch zu den teuersten aller Zeiten gehörte. |
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Halensiedlung - Betonklassiker beweist Moderne
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| Die autofreie Überbauung befindet sich im Schweizer Mittelland, fünf Kilometer von Bern entfernt an einem Südhang 80 Meter hoch über der Aare im Landwirtschaftsgebiet. Bereits 1854 war die Parzelle Halen auf der Schweizerischen Siegfried Landeskarte im Maßstab 1:25 000 eingetragen und die Fläche hat sich bis 1961 zum Projekt der verdichteten Bauweise durch das Atelier 5, Architekturbüro Bern, nicht verändert. Der breite Waldsaum blieb immer geschützt. |
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In 80 Gärten um die Welt
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| Hamburg hat eine lange Tradition bei der Ausrichtung von Gartenschauen. Bereits 1869 fand eine erste Internationale Gartenbauausstellung in Hamburg auf dem Gelände des heutigen Alten Elbparks statt. Es folgten 1897 eine „Allgemeine Gartenbau Ausstellung“ in den heutigen Großen Wallanlagen und 1914 eine „Gartenbau Ausstellung“ in den Elbparks im damals selbstständigen, preußischen Altona. Die „Niederdeutsche Gartenschau Hamburg 1935“ führte zum Bau von „Planten un Blomen“, dem wohl heute bekanntesten Park Hamburgs. Auch die ersten drei Internationalen Gartenbauausstellungen (IGA 1953, 1963 und 1973) nach dem II. Weltkrieg fanden in Hamburg statt und haben das heutige Bild von Hamburgs Innenstadt maßgeblich geprägt. |
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Zwischen Events und Gartendenkmalpflege
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| Die Stiftung Schloss Dyck als Zentrum für Gartenkunst und Landschaftskultur hat in den vergangenen zehn Jahren eine Reihe von Veranstaltungen entwickelt und damit wirtschaftliche Erfolge erzielt. Der Erfahrungsbericht zeigt auf, dass Veranstaltungen einerseits imagebildend und wirtschaftlich wichtig sein können, anderseits die Grenze zur Übernutzung von Parks und Gärten nicht aus den Augen verloren werden darf. |
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Urban Gardening
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| Der Nutzgarten ist zurück. Er boomt ausgerechnet dort, wo es laut, selten beschaulich und zuweilen chaotisch zugeht: mitten in der Stadt. Hier suchen die Akteure der neuen Gartenbewegung nach Ruhe, nach Erdung, nach Begegnung mit der Natur. Aber sie suchen in einer paradox anmutenden Bewegung zugleich die Begegnung mit anderen und die Konfrontation mit den Themen, die der Garten nahelegt – und so sind die Motivationen für das Gärtnern vielschichtig und vielfältig. |
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